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Google-Bewertung prüfen: kostenloser Vorab-Check

Sechs Fragen helfen Ihnen, eine Google-Bewertung vorab einzuordnen: Geht es um sachliche Kritik, die stehen bleiben darf, oder gibt es Hinweise auf einen Richtlinienverstoss oder eine Rechtsfrage? Der Check trifft keine Rechtsentscheidung.

Redaktion Bewertungsanwalt · Zuletzt aktualisiert am

Lässt sich ein Kunden- oder Patientenkontakt der bewertenden Person nachvollziehen?

01Lässt sich ein Kunden- oder Patientenkontakt der bewertenden Person nachvollziehen?

Prüfen Sie Buchungen, Rechnungen, Terminbuch, Anfragen und Begleitpersonen – ein unbekannter Profilname allein genügt nicht.

Behauptet die Bewertung konkrete, überprüfbare Vorgänge, die so nicht stattgefunden haben?

02Behauptet die Bewertung konkrete, überprüfbare Vorgänge, die so nicht stattgefunden haben?

Beispiele: «Die Rechnung wurde doppelt belastet», «Es wurde nie geliefert». Reine Meinungen («enttäuschend») zählen nicht dazu.

Werden Mitarbeitende namentlich genannt oder private Angaben veröffentlicht?

03Werden Mitarbeitende namentlich genannt oder private Angaben veröffentlicht?

Etwa Namen, Telefonnummern, Adressen oder Gesundheitsinformationen.

Enthält die Bewertung Beschimpfungen oder persönliche Angriffe ohne Sachbezug?

04Enthält die Bewertung Beschimpfungen oder persönliche Angriffe ohne Sachbezug?

Scharfe, aber sachbezogene Kritik ist in der Regel zulässig; entscheidend sind Wortwahl und Kontext.

Gibt es konkrete Hinweise, dass ein Mitbewerber oder ehemaliger Mitarbeiter bewertet hat?

05Gibt es konkrete Hinweise, dass ein Mitbewerber oder ehemaliger Mitarbeiter bewertet hat?

Etwa ein erkennbarer Name, ein Profil mit Bewertungen der Konkurrenz oder ein zeitlicher Zusammenhang mit einem Konflikt.

Sind mehrere ähnliche negative Bewertungen in kurzer Zeit erschienen?

06Sind mehrere ähnliche negative Bewertungen in kurzer Zeit erschienen?

Zum Beispiel nach einem Social-Media-Beitrag, Medienbericht oder Streit.

Ihre Orientierung

0 von 6 Fragen beantwortet

Beantworten Sie die Fragen links. Die Auswertung erscheint hier.

Dieser Check ist keine Rechtsauskunft und keine Prognose. Er zeigt nur, welche Fragen bei einer Prüfung relevant sein können. Ihre Antworten werden nicht gespeichert oder übermittelt.

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Wie prüfe ich, ob eine Google-Bewertung problematisch ist?

Lesen Sie die Bewertung zuerst nüchtern: Was ist Meinung, was ist eine überprüfbare Behauptung, und gibt es einen nachvollziehbaren Kundenkontakt? Erst danach lohnt sich der Blick auf Google-Richtlinien und Schweizer Recht.

Die sechs Fragen des Checks bilden die häufigsten Prüfpunkte ab: fehlender Kundenkontakt, unwahre Tatsachen, Personendaten, Beleidigungen, Interessenkonflikte und gehäufte Bewertungen. Für jede Antwort, die auf ein Thema hinweist, verlinkt die Auswertung den passenden Ratgeber. Wie Google und Schweizer Recht zusammenspielen, erklärt der Ratgeber zu Schweizer Recht bei Google-Bewertungen.

Was tun nach dem Check?

  1. 1Bewertung dokumentieren: Screenshot mit Datum, Profilname und vollständigem Wortlaut sichern.
  2. 2Interne Unterlagen prüfen: Buchungen, Rechnungen, Terminbuch, E-Mails und Telefonnotizen.
  3. 3Nicht vorschnell öffentlich antworten – und in einer Antwort keine Kundendaten preisgeben.
  4. 4Bei einem klaren Richtlinienverstoss die Bewertung bei Google selbst melden.
  5. 5Bei Tatsachenfragen, Personendaten oder mehreren Bewertungen eine individuelle Prüfung einholen.

Die Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Meldung finden Sie unter Google-Bewertung melden. Was Sie nach einer Ablehnung tun können, erklärt der Beitrag Google löscht eine Bewertung nicht.

Konkrete Bewertung prüfen lassen

Kostenlose Ersteinschätzung. Google entscheidet über die Entfernung – wir sagen Ihnen vorher ehrlich, ob eine Prüfung sinnvoll ist.

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