Wie prüfe ich, ob eine Google-Bewertung problematisch ist?
Lesen Sie die Bewertung zuerst nüchtern: Was ist Meinung, was ist eine überprüfbare Behauptung, und gibt es einen nachvollziehbaren Kundenkontakt? Erst danach lohnt sich der Blick auf Google-Richtlinien und Schweizer Recht.
Die sechs Fragen des Checks bilden die häufigsten Prüfpunkte ab: fehlender Kundenkontakt, unwahre Tatsachen, Personendaten, Beleidigungen, Interessenkonflikte und gehäufte Bewertungen. Für jede Antwort, die auf ein Thema hinweist, verlinkt die Auswertung den passenden Ratgeber. Wie Google und Schweizer Recht zusammenspielen, erklärt der Ratgeber zu Schweizer Recht bei Google-Bewertungen.
Was tun nach dem Check?
- 1Bewertung dokumentieren: Screenshot mit Datum, Profilname und vollständigem Wortlaut sichern.
- 2Interne Unterlagen prüfen: Buchungen, Rechnungen, Terminbuch, E-Mails und Telefonnotizen.
- 3Nicht vorschnell öffentlich antworten – und in einer Antwort keine Kundendaten preisgeben.
- 4Bei einem klaren Richtlinienverstoss die Bewertung bei Google selbst melden.
- 5Bei Tatsachenfragen, Personendaten oder mehreren Bewertungen eine individuelle Prüfung einholen.
Die Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Meldung finden Sie unter Google-Bewertung melden. Was Sie nach einer Ablehnung tun können, erklärt der Beitrag Google löscht eine Bewertung nicht.
